Schonvermögen Erhöhung

 

 

15.10.2009
CDU und FDP wollen fundamentale Ungerechtigkeiten im Hartz-4-System beseitigen. Hartz IV-Empfänger sollen demnach mehr erspartes Geld (Schonvermögen) behalten dürfen. Aus den bisherigen 250,00 Euro pro Lebensjahr sollen 750,00 Euro werden. Ein Verdienst der FDP. So betonte Guido Westerwelle immer wieder vor der Wahl: „Dieses Schonvermögen (250 Euro pro Lebensjahr) ist lächerlich gering. Ich werde in der nächsten Bundesregierung durchsetzen, dass es mindestens verdreifacht wird.“

 

Zum besseren Verständnis des Schonvermögens:
Ein Langzeitarbeitsloser hat nur dann Anspruch auf ALG 2 (Hartz 4) wenn er als bedürftig gilt und seine Rücklagen bis auf ein bestimmtes Schonvermögen aufgebraucht hat. Geschützt sind jedoch nur Sparvermögen, die erst beim Eintritt in das Rentenalter zur Verfügung stehen.
Darüber hinaus steht einem Hartz 4-Empfänger auch ein Vermögensfreibetrag von 150,00 Euro pro Lebensjahr zu (mindestens jedoch 3100,00 Euro). Der maximale Freibetrag für das angesparte Vermögen liegt zwischen 9.750,00 Euro und 10.050 Euro – je nach Lebensalter.

 

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