1-Euro-Job

 

 

Ein-Euro-Job – Fluch oder Chance ?

Zielgruppe der 1-Euro-Jobs sind Langzeitarbeitslose. Sie sollen wieder an den Rhytmus des Arbeitslebens und der dazugehörigen Disziplin gewöhnt werden.
Bei einem Ein-Euro-Job ensteht jedoch kein reguläres Arbeitsverhältnis und es gibt auch keinen Arbeitsvertrag und keine tarifliche Entlohnung. Ein-Euro-Jobber haben auch keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und auch keinen Anspruch auf Urlaub.
Statt einem Arbeitsentgelt gibt es zusätzlich zum Arbeitslosengeld II (ALG II) eine sogenannte Mehraufwandsentschädigung, welche ungefähr mit 1 Euro pro Stunde beziffert wird.

Arbeitslosengeld II – Bezieher haben keinen Rechtsanspruch auf einen Ein-Euro-Job. Wer jedoch einen Ein-Euro-Job zugewiesen bekommt und diesen dann nicht antritt oder fortführt, dem wird das ALG II gemäß § 31 SGB II gekürzt!

 

 

1-Euro-Job – Zumutbare Arbeit

Grundsätzlich gilt, dass für den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen grundsätzlich jede Arbeit zumutbar  ist!

Ausnahmen:
– Pflege eines Angehörigen (wenn die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann)
– Wenn die Ausübung der Arbeit die künftige Ausübung der bisherigen überwiegenden Arbeit wesentlich erschweren würde
– Wenn die Ausübung der Arbeit die Erziehung seines Kindes oder des Kindes seines Partners gefährden würde
– Körperliche, geistige oder seelische Hinderungsgründe

Hartz 4 und der 1 Euro Job | Zumutbare Arbeit

Hartz 4 Themen

Kategorien